Politische Feindseligkeit und gesellschaftliche Polarisierung nehmen nachweislich zu. Dies wirkt sich unmittelbar auf das Wohlergehen von Menschen aus, die zivilgesellschaftlich oder politisch aktiv sind, sowie auf betroffene Communities. Forschung belegt diesen Zusammenhang. Eine Metaanalyse zeigt, dass Diskriminierungserfahrungen u.a. mit erhöhten Entzündungswerten einhergeht. Eine weitere Studie zeigt, dass chronische Diskriminierungserfahrung den täglichen Cortisolrhythmus abflacht, ein Muster,…
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Politische Atemübungen
Anlässlich des Online-Workshops: Pranayama („Breathwork“) für politisch Gestresste – 25. Juli (auf Spendenbasis; Workshop in englischer Sprache) macht es Sinn, zuerst zu klären, warum Pranayama/ Atemübungen (oder ausdrucksvoll „Breathwork“) überhaupt mit Politik in Verbindung sind. Ist das nicht etwas weit hergeholt? Keineswegs. Ich würde sagen, im Gegenteil. Persönliche Praxis, kollektive Selbstfürsorge und das Lernen in…
The Paradox of Self-Help: Why More Effort Doesn’t Bring Stability
The Paradox of Self-Help
We are told that self-regulation is a matter of willpower, of assembling the right tools: a morning routine here, a breathing exercise there, a supplement, a protocol. But for most who have tried this, eventually there comes a reckoning: Random
Hyper-Resilienz ist nicht dasselbe wie Gesundheit
Uns wird beigebracht, dass Hyperresilienz eine Superpower sei. Mit dem Älterwerden wird sichtbar: Oft ist, was wir Resilienz nennen, nur die Fähigkeit, einzustecken. …
Ist es Burnout oder Perimenopause? – Den Unterschied verstehen
Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, gestörter Schlaf, verringerte Beanspruchbarkeit … die Symprome (und Zustände) überschneiden sich. Und wir bemerken: etwas hat sich an der Kapazität verändert. Die Meisten in ihren Dreißigern und Vierzigern werden irgendeine Version davon kennen. Im Wesentlichen ist es ein diagnostisches Problem: zum einen, weil
Perimenopause-Erschöpfung | Warum Hormone nicht die ganze Geschichte sind
Wir brauchen einen anderen Dialog über Wechseljahre. Symptome wie Erschöpfung oder Gehirnnebel werden durchweg nur als hormonelle Unannehmlichkeiten betrachtet. Für Menschen mit einer Geschichte von Hyperresilienz oder komplexer posttraumatischer Belastung – die nicht zufällig häufig mit strukturellem Rassismus und Misogynie zusammenfallen – stellen sie eine jahrzehntelange Last dar, die

